_DSC6603 Ausschnitt klein.jpg
11.05.12 / 20:15h
Friedli - Gsell - Duo
Zeitgenössische Improvisationen zwischen Jazz und E-Musik
Gabriela Friedli Piano
Markus Gsell Saxophon, Bassklarinette, Kontrabassklarinette

Gabriela Friedli und Markus Gsell lernten sich im Nonett „Billiger Bauer“ in Zürich kennen. Beide spielen aber auch oft und gerne in kleinen Besetzungen. So lag es nahe, sich zusammen zu tun, um im Duo zu konzertieren.
Zusätzlich zum traditionellen Klangspektrum verfügen Gabriela Friedli und Markus Gsell über eine ausdifferenzierte und äusserst reiche Palette an Klängen und Geräuschen auf ihren Instrumenten.
Ihre Musik? Offene Experimente, abgeschlossene Gebilde, sensibel-sinnlich dem Phänomen des Klanges nachspürend, abstrakt oder erzählend - und bei all dem die Form und Struktur einer Improvisation nicht aus den Augen und Ohren verlierend. Friedli und Gsell sind vorzügliche Solisten und gleichzeitig an einer gemeinsamen, kommunizierenden Musik interessiert.

GABRIELA FRIEDLI ist als Bandleaderin, Komponistin und Sidewoman unterwegs. Auftritte in zahlreichen Clubs und an Festivals, wie gerade auch diesen März in New York beim Festival „Zürich-New York“, Intakt at the Stone, NYC. Freie Improvisationen und Kompositionen in Verbindung mit Improvisation sind das Zentrum ihrer Arbeit. Sie hat in verschiedenen Besetzungen Aufnahmen eingespielt, so zum Beispiel mit Billiger Bauer, ein Nonett um den Saxophonisten Omri Ziegele, „The Silence behind each cry“ und „Edges& friends“; mit objets trouvé, ( Co Streiff as, ss, Jan Schlegel eb, Dieter Ulrich dr) „this side up“ und „fragile“ . Alle CD’s erschienen auf dem Label Intakt Records. (www. intaktrec.ch).

MARKUS GSELL war schon öfters Gast in der tangente, oft im Duo mit Musikern wie Roland Christen eb, Herbert Walser tp, Dieter Ulrich dr, sowie auch mit der Tänzerin Natalie Begle. Das Spiel im Duo hat für Markus Gsell eine ganz besondere Bedeutung. Weniger ist mehr, reduce to the max, vielleicht. Aber vor allem geht es ihm darum, das Klangspektrum der einzelnen Instrumente hörbar und erlebbar zu machen. Dabei ist der einzelne Musiker, egal welches Instrument er spielt, von der Funktion befreit, Begleiter oder Solist zu sein. Er ist immer beides, oder noch besser, keines von beidem!