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24.08.13 / 20:15h
Bluebones
Soundmässig agiert die Rock- und Bluesband aus Liechtenstein zwischen den wilden Seventies und der aktuellen Funkszene.
Anouschka Nitzlnader voc
Frederick Blackford voc
Gustl Pomberger git
Sigi Vogt git
Märten Geiger rhodes und hammond
Fido Nutt sax
Martin Real bluesharp
Günther Fritz b
Hansjörg Frommelt dr

Die Bluebones wurden 1986 gegründet und gehören heute zu den ältesten aktiven Rock-Formationen in Liechtenstein. In den letzten 27 Jahren gab es immer wieder Wechsel in der personellen Besetzung. Von den Gründungsmitgliedern noch dabei sind Schlagzeuger Hansjörg Frommelt und Bassist Günther Fritz, die bereits seit mehr als 40 Jahren miteinander musizieren. Der musikalische Kopf der Bluebones ist heute Gustl Pomberger. Er prägt den Stil der Band seit vielen Jahren mit seiner unverwechselbaren Virtuosität als Sologitarrist.

Tastenmann Märten Geiger unterstützt den rockigen Groove der Bluebones mit seinem typischen Hammond-Sound. Zudem für heisse und virtuose Gitarrenklänge sorgt Sigi Vogt. Ihren besonderen Charakter erhält die Musik der Bluebones durch die ausdrucksstarke «schwarze» Stimme von Frontfrau Anouschka Nitzlnader. Martin Real haucht mit seinen stimmungsvollen Soloeinlagen auf der Mundharmonika dem Bluebones-Sound erst so richtig die bluesige Seele ein. Seit 2009 als Bluebone mit dabei ist Ex-Inferno-Saxophonist Fido Nutt, der mit seinen butterweichen bis schrillen Tönen der vielseitigen Musik eine weitere spezielle Note verleiht. Nach seinem ersten Gastspiel bei den Knochen (1990-93) ist auch Frederick Blackford seit 2009 wieder mit von der Partie. Er hat den schmissigen Rock ’n’ Roll zurück in die Band gebracht. Und wenn er dann seine Hüften «Elvis the Pelvis like» schwingt oder rockt, was das Zeug hält, startet das Publikum jedes Mal durch.

Soundmässig agiert die Band zwischen den wilden Seventies und der aktuellen Funkszene. Dabei geht es den Bluebones weniger um die reine Imitation als vielmehr um die pure Spiellust. Was auch immer – ob Rock, Blues oder Funk – durch den Verstärker gejagt wird, ist virtuos getunt, experimentell aufgepeppt oder kreativ arrangiert.

Die «blauen Knochen»

Der Name Bluebones existiert bereits seit 1986 und rührt daher, dass alle Gründungsmitglieder – zwei Mediziner, ein Schreiner und ein Archäologe – in irgendeiner Weise mit Knochen (engl. «bones») zu tun hatten. Nachdem sich alle noch dazu dem Blues verschrieben hatten, drängte sich der Name Bluebones geradezu auf.