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08.11.14 / 20:15h
JAZZTAGE ESCHEN
1. KONZERT
Kahiba "The Sixth Sense"
„Ein Wechselspiel von komponierter Schönheit und intensiver Freiheit ... eine höchst anregende Ohren und Seelenmassage.“
(Robert Stubenrauch)
Heinrich von Kalnein Saxophones, Alto Flute
Christian BakanicAccordion, Piano, Keyboards
Gregor Hilbe Drums, Live Electronics

KAHIBA, "ein Glücksfall" sagt Martin Laurentius vom 'Jazzthing'. Hier treffen drei Musikerpersönlichkeiten unterschiedlichster Herkunft und Generation aufeinander, die alle gleichermaßen autark wie erfahren, mit einem eigenen Willen und einem stupenden instrumentaltechnischen Können ausgestattet sind.
KAHIBA, eine virtuose und einzigartige Mischung aus Jazz, Elektronik, freier Musik und ‚Folklore imaginaire’. Frei von stilistischen Zwängen und ohne Scheuklappen erfinden die drei Improvisationskünstler gemeinsam und spielerisch ihre ureigene Musik.
Eine gewisse Rastlosigkeit wird man dem deutschen, in Graz lebenden Saxofonisten Heinrich von Kalnein nicht absprechen können. Derzeit ist er vor allem als künstlerischer Leiter der von der Kritik und Publikum hochgelobten JBBG - Jazz Bigband Graz ein fester Begriff. Neben dieser Großformation gründete Kalnein jedoch 2008 sein Trio KAHIBA, dessen Debüt CD 'Global Dialects' im folgenden Jahr bei Intuition erschien und das durch kammermusikalische Leichtigkeit und einen einzigartigen Sound mit Saxofon, Altflöte, Piano und Akkordeon sowie Drums und Live-Electronics auffiel - und das auch dem angesehenen DOWNBEAT MAGAZINE immerhin zwei hervorragende
Kritiken wert war. Ihre zweite Produktion 'Orbital Spaces', für das deutsche JAZZPODIUM „eine gelungene Symbiose aus Electronica, indischen Musikanleihen, hochmelodischen Klanginstallationen und Jazz, erschien im Frühjahr 2012 - komplett frei improvisiert und aus einem Guß. Ihre Live-Auftritte schaffen immer wieder einzigartige Erlebnisse.
„Ihr eigenwilliges Spiel ist poetisch, kammermusikalisch dicht und lebt von einer hohen Spannung zwischen melancholischer Unschärfe und aufwühlenden Auf- und Ausbrüchen... ein Feuerwerk an Ideen, intensiven Stimmungswechseln und packenden Improvisationen.“ (Michael Scheiner)