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02.10.21 / 20:30h
Fonda-Gsell Duo
Musik im Hier und Jetzt
Markus GsellSopransax, Bass- und Kontrabassklarinette
Joe FondaKontrabass

Joe Fonda und Markus Gsell gastierten 2020 erstmals auf der Bühne der Tangente – zu zweit, im dialogischen Spiel, frei improvisiert. Beide Musiker bringen ihr je eigenes Können, ihre Erfahrung, ihren Stil und ihre Eigenheiten mit, um sich im Jetzt zu treffen. Dabei kommt nicht nur das Musikinstrument, sondern auch der Körper des Spielers, seine Atmung, die Stimme etc. zum Einsatz. Geräusche, vielschichtige Sounds, Ungehörtes und Bekanntes finden ihren Weg. Strukturen und spontane Kompositionen entstehen, lösen sich auf, bilden sich neu.

Mit im Gepäck haben Joe Fonda und Markus Gsell auch ihre CD „ a long trip a small step“, welche die beiden kurz nach ihrem letztjährigen Auftritt in der Tangente im Tonstudio Little Big Beat eingespielt haben. (Sie ist im Herbst 2020 bei Unit erschienen).

Ein paar Stimmen dazu:

„Die Tiefe des Hörens an diesem Meeting ist phänomenal. Diszipliniertes Vertrauen und der Wunsch nach vollständiger Kommunikation sind es, die diese Musik antreiben und es so aufregend machen, sie zu hören“. (Concerto, Österreich)

„Dies ist eine grossartige Duo-Session“. (Downtown Music Gallery, New York)

„Eigentlich nur zu zweit, aber doch überwältigend vielstimmig“. (JAZZ’N‘MORE, Schweiz)

„Für offene Ohren ein Abenteuertrip“. (Jazzthing, Deutschland)

Joe Fonda ist Komponist, Bassist, Studiomusiker, interdisziplinärer Performer, Produzent und Pädagoge. Er trat mit eigenen Ensembles in den USA, Kanada, Europa und Asien auf und arbeitete mit unzähligen Künstlern. Anthony Braxton sagt über Joe Fonda: „Kreative Meisterschaft ist mehr als oberflächliche Befriedigung. Die Musik von Joe Fonda ist Teil einer lebendigen Tradition des Glaubens und der Hingabe. Er ist ein echter Virtuose und ein Komponist auf höchstem Niveau.“

Markus Gsell arbeitet mit und zu verschiedenen Medien wie Video, Film, Tanz, Theater, Literatur, bildende Kunst. Das Spiel im Duo hat für ihn jedoch eine ganz besondere Bedeutung. Weniger ist mehr, reduce to the max, vielleicht. Aber vor allem geht es ihm darum, das Klangspektrum der einzelnen Instrumente hörbar und erlebbar zu machen, mit differenzierten Klängen Geschichten zu erzählen und bei den Zuhörenden innere Bilder entstehen zu lassen.